
Gipfelkreuzinspektion am Kleinen Wilden
Der kleine Wilde macht seinem Namen alle Ehre
Der frühe Vogel fängt den Wurm…oder in dem Fall das Geröll…weshalb, das werdet ihr gleich erfahren. Startpunkt für die Tour war um 5 Uhr morgens in Oy. Etwas müde, aber gut gelaunt und motiviert ging es Richtung Oytal, danach steil bergauf Richtung Käseralpe. Die frische Luft in den frühen Morgenstunden tat nach den heißen Sommertagen richtig gut. Auch der Aufstieg m Schatten auf einem zunächst sehr breiten Wanderweg war sehr angenehm. Der „gemütliche“ Teil fing anschließend weiter oben an, zunächst über steiles Gras, anschließend über die ersten Kraxelstellen (sehr fein) und sehr sehr viel Geröll…Das Geröll hat uns stetig bis zum Gipfel begleitet. Der kleine Wilde steilt ordentlich auf und jeder Schritt muss konzentriert und bedacht gesetzt werden. Die ersten Kletterpassagen im 3er Bereich überwanden wir flugs in zwei Seilschaften. Beim letzten abschüssigen Anstieg zum Gipfel entlang der Südwand legten Herbert und Hannes noch ein Fixseil für eine sichere Querung. Umso lohnenswerter der Gipfel, den wir für uns alleine hatten. Viele Einträge im Gipfelbuch gab es soweit auch nicht. Nach Inspektion des Gipfelkreuzes, dem Richten der Blitzableiter und einer längeren Pause mit Jause ging es über den gleichen Weg wieder zum Ausgangspunkt. Auch hier wieder mit Fixseilen, Abseilen und Runterrutschen auf allen Vieren. Wohlverdient endete die Tour mit einer Einkehr auf der Käseralpe.
Danke an die ruhige Führung von Herbert und Hannes und die tolle Gruppenstimmung inklusive Matthias und Karin 🙂. Anu